Frühlingssalat mit Spargel

Juhu, es gibt ihn endlich wieder, in den Läden findet man den ersten Beelitzer Spargel, ein Fest für alle Liebhaber in Berlin und auch für unseren heimischen Speiseplan. Egal ob gedünstet, gekocht oder gebraten, bei uns kommen die Spargelstangen in vielen Varianten auf den Tisch.

20170411_174058

Heute gab es einen Frühlingssalat mit gebratenem Spargel, sehr lecker und dabei schnell zubereitet:

Zutaten

Für zwei große Portionen braucht man:

500 g Spargel (weiß oder grün, je nach eigener Vorliebe oder Angebot), geschält und in ca. 3 cm lange Stück geschnitten
1 Packung Feldsalat
1 Packung Cocktailtomaten
1 Packung Mini Mozzarella
1-2 gekochte Eier (je nach Appetitgröße)
Hähnchenbruststreifen
Olivenöl zum Anbraten
Salz, Pfeffer und Lieblingsgewürze zum Abschmecken
etwas gehobelten Parmesan
Dressing nach Geschmack

Zubereitung

  1. Spargel waschen, schälen, schneiden und dann ca. 10 min anbraten, ich brate ihn immer, bis er leicht angebraten bräunlich ist
  2. Hähnchenbruststreifen anbraten

In der Zwischenzeit:

  1. In der Zwischenzeit den Feldsalat waschen und auf tiefen Teller auslegen
  2. 4-5 Cocktailtomaten und jeweils die Hälfte der Minimozzarella darauf verteilen
  3. halbierte Eier ebenfalls darauf verteilen
  4. den angebratenen Spargel und die Hähnchenbruststreifen darauf geben und den Parmesan darüber geben
  5. mit Dressing nach Geschmack verfeinern und dann schmecken lassen.

Als vegetarische Variante kann man den Salat auch super mit gebratenem Räuchertofu zubereiten, ebenfalls sehr lecker.
Ich muss zugeben, ich mag am liebsten Dressing Sylter Art dazu, wogegen mein Mann ihn auch gerne mit einfacher Olivenöl-Balsamico Vinaigrette isst.
Dazu noch ein bisschen Ciabatta oder Baguette und fertig ist ein köstlicher Frühlingssalat.

GUTEN APPETIT!

Und, wie esst Ihr Euren Spargel am liebsten?

Das Sticks ’n Sushi in Tiergarten

Wenn man Bilder von leckerem Essen im Internet bei einer anderen Foodbloggerin sieht, dann gibt es eigentlich nur noch eine einzige Möglichkeit, den Appetit auf genau das, was man gesehen hat, zufrieden zu stellen – auf in das Restaurant!
So erging es mir mit dem Sticks ’n Sushi – schon länger bin ich regelmäßig an den Hinweisen im Schaufenster des Erdgeschosses des ehemaligen Tagesspiegelgebäudes in der Potsdamer Straße vorbeigekommen, aber die Eröffnung habe ich trotzdem verpasst, denn auf einmal las ich online etwas über das Restaurant und dachte mir, super, nun aber hin!

20170321_151113

An einem leider recht nassen Frühlingsnachmittag war es soweit, meine immer für leckeren rohen Fisch zu begeisternde Begleitung und ich betraten das Restaurant und wurden sofort durch einen sehr freundlichen Kellner in Empfang genommen und an einen Tisch mit Einblick in die offene Küche in der Nähe der Treppe ins obere Stockwerk platziert. Das ganze Restaurant ist offen und luftig gestaltet, mit klaren Linien und Formen. Wer jetzt helles Scandi Design erwartet (die Inhaber haben noch ein paar dieser Restaurants in Kopenhagen und London), der wird enttäuscht, hier setzen dunkelgraugrüne mit Kunstleder überzogene Tische und Stühle die Akzente, ebenso wie gelbliches unaufdringliches Licht. Zwischen einigen Tischen sind Bereiche mit helleren Leselampen. Dazu Betonwände und schon war ich ein kleines bisschen verliebt.

20170321_144524

Die Speise- und Getränkekarten lagen schon für uns bereit und während wir auswählten, wurden uns warme kleine weiße Frottee-Waschlappen, die angenehm frisch nach Zitronengras dufteten, mit dazu passenden Holzablagen gereicht. Die Stäbchen liegen auf kleinen Steinen, dazu Gläser von Jesper Jensen und hausgemachte Limonaden und Säfte aus Dänemark auf der Karte. Für 2 Euro gibt es pro Person so viel gefiltertes Leitungswasser in einer ebenfalls ansehnlichen Karaffe, wie man möchte.

20170321_144519

Die Karte ist spannend. Neben diversen Sushi Sachen gibt es ebenfalls Salate, vegane Optionen, Yakitori Sticks und Desserts. Nach dem ersten Blick war für uns klar, dass wir Platz für Nachtisch lassen müssen. Daher bestellte jeder ein bisschen was aus der Sushi Karte und so landeten eine Little Mess, Shake Tataki , Nigiri und einige Rolls auf unserem Tisch. Alles war wirklich appetitlich angerichtet und schmeckte einfach wunderbar. Egal ob Lachs, Thunfisch oder Garnele, alles war sehr lecker.

20170321_151057

Während man isst lohnt es sich, einen Blick in die offene Küche zu werfen, wo alles blitzeblank und sehr organisiert wirkt.
Zum Nachtisch gab es bei uns den giftgrünen süß bitteren Matcha Cake, eine verboten gute Liquorice Creme brulee sowie die sehr sättigenden Dark Chocolate Kugeln. Die Desserts sind zwar alle klein, dafür aber wirklich gut und lohnen sich zum feinen Abschluss eines leckeren Essens.

20170321_151101

Der Service ist super freundlich, steht einem hilfreich mit Rat und Tat zur Seite und hatte zumindest bei uns das perfekte Timing.

Die Toiletten im ersten Stock sind auch auf jeden Fall einen Besuch wert: Klassisch schlichtes Design und eine interessante Seife mit Kohle plus passender Erklärung.

20170321_151107

Bei unserem Besuch am Nachmittag herrschte eine sehr entspannte Atmosphäre, etwa 1/3 aller Tische waren besetzt und ebenso wie wir schienen sich viele ein bisschen durchzuprobieren. Dabei hielten sich Einheimische und Touristen die Waage.

Anders, als viele andere Läden auf der Potsdamer Straße, ist das hier kein billiges Schnellrestaurant und das merkt man auch im Preis, aber meine Begleitung und ich fanden es für das gebotenen absolut angemessen.

20170321_160205

Fazit

Das Sticks ’n Sushi ist definitiv eine Bereicherung für den Kiez und hat gar nichts mit den Sushi Läden gemein, in denen eine lieblos gerollte Maki mit undefinierbarem Inhalt befüllt und an fast alles essende Touristen verkauft werden.
Hier essen alle Sinne mit und wir freuen uns eigentlich schon jetzt auf den nächsten Besuch.

Und eine feine Kleinigkeit erwartet den Gast am Ende, kurz, bevor man auf die lärmende Straße zurückgekehrt ist: Eine Kostproben von feinem Lakritz aus Dänemark, und wem es gar zu gut schmeckt, der kann eben dieses direkt noch käuflich erwerben. Ich sage nur Lakrids aus Bornholm!

Wer es also ebenso wie ich beim Sushi essen gerne nett und lecker haben möchte, dem sei ein Besuch im Sticks ’n Sushi wärmstens ans Herz gelegt.

20170321_145511

Fakten

Sticks ’n Sushi
Potsdamer Str. 85
10785 Berlin
+49 30 261 036 56
Öffnungszeiten: Sonntag – Mittwoch 10-23 Uhr, Donnerstag bis Samstag 12-23 Uhr
http://www.sticksnsushi.berlin/