Schichtkohl aus dem Slow Cooker

Bei dem letzten Foodbloggercamp besuchte ich die Kürbissuppensession von Slow Cooker Fachfrau Gabi Frankemölle und war wieder einmal schwer begeistert, was man mit langsamen kochen alles für Geschmacksexplosionen erkochen kann, was kurzerhand dazu führt, das ich mir auch einen Slow Cooker zugelegt habe, der seit dem nicht mehr aus unserem Haushalt wegzudenken ist.

Das erstaunliche, egal ob beim Kochen mit oder ohne Rezept, das kleine Wundergerät sorgt für leckeres Essen, auch, wenn man sich das manchmal beim Abschmecken noch gar nicht vorstellen kann. Nach 4 Stunden kochen auf High oder 8 Stunden auf Low war bisher noch nicht einmal etwas dabei, was nicht geschmeckt hätte – sogar mein Mann ist sehr angetan.

Vor kurzem fand nun ein kleiner Spitzkohl den Weg in meine Küche, was nun damit kochen? Schnell war klar, es wird was im Slow Cooker, warum nicht eine Schichtkohlvariante probieren? Im Gespräch mit einer Freundin brachte sie noch eine Schicht Kartoffeln mit ins Spiel und kurzerhand ging ich am Montag einkaufen und probierte meine Idee aus, die zwar nicht besonders fotogen herauskam, dafür aber umso leckerer war.

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Wer jetzt auch Lust auf so ein richtig schönes Winteressen bekommen hat, der braucht für einen 3,5 l Slow Cooker:

1 kleinen Spitzkohl
1 kg gemischtes Hack
5-6 größere Kartoffeln
1-2 Pck. Feta (je nach Packungsgröße)
1/2 l Brühe
Pfeffer
Salz
Kümmel
geriebener Cheddar

1. Das Hack pfeffern und salzen und gut durchbraten, in der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und ebenso wie den Feta in dünne Scheiben schneiden. Den Spitzkohl fein schneiden.

2. Alles im Slowcooker schichten. Zuerst eine dünne Schicht Kartoffeln auslegen, darauf Kohl verteilen und nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen. Danach eine Schicht Hack so verteilen, dass der Kohl bedeckt ist und auf dem Hack Fetascheiben verteilen. Danach wieder von vorne anfangen.

3. Bei mir passt zwei Mal die Schichtung in den Slow Cooker. Dann den Rest des Spitzkohls auf den Feta  geben, die Hackreste darauf verteilen und mit der Brühe angiessen. Zum Schluss noch den geriebenen Cheddar darauf verteilen und dann alles für knapp  4 Stunden (auf Low müssten es je nach Topf etwa 6-7 h sein) auf High köcheln lassen.

TIPP: Den Topf kann man bis fast zum oberen Rand voll machen, da alles beim Kochen noch ein bisschen zusammenfällt.

Der Schichtkohl schmeckt nicht nur sofort, sondern auch noch am nächsten Tag, dann vielleicht sogar noch ein kleines bisschen besser.

Bei uns gibt es das Ganze bald wieder, solange es noch draußen so winterlich kalt bleibt, dass zumindest hat sich mein Mann gewünscht, der sehr von dem Essen angetan war.

Viel Spaß beim Kochen und guten Appetit!

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Buchtipp: „Ran an die Buletten“ von Bettina Sturm

„Ran an die Buletten“, nicht nur in Berlin ein geflügeltes Wort, hinter dem sich nur in den seltensten Fällen ein direkter Ansturm auf ein Buffet, sondern mehr das Loslegen, das motivierte Starten mit hochgekrempelten Armen verbirgt. Wie passend, dass das auch der Titel eines Buches von Bettina Sturm ist, dass sich mit Quereinsteigern in der Gastronomie und im Foodbusiness beschäftigt, denn gerade dort gilt, von nix kommt nix.

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Foto: Dorothee Elfring von http://www.businessmenschen.com, Gestaltung vom Cover: Martina Korkner von http://www.deliciousdesign.de

Dabei handelt es sich aber nicht um den nächsten knochentrockenen Gründungsratgeber, der schon beim Lesen mit einem erhobenen Zeigefinger ein schlechtes Gewissen verursacht, sondern um ein äußerst unterhaltsames Werk, das dank inspirierender Gründerinterviews und praktischer Tipps bei der Entscheidungsfindung von der Leidenschaft zum Business helfen kann.

Ich habe Bettina Sturm letztes Jahr beim Foodbloggercamp in Berlin kennen gelernt und war beeindruckt von ihrer positiv neugierigen Art herauszufinden, wie und warum jemand etwas macht, denn genau zu diesem Thema leitete sie ihre eigene Session bei dem Barcamp. Und mit der gleichen Menschen liebenden interessierten Art hat sie sich aufgemacht, Interviews mit Gründern im Gastrobereich zu führen und unter anderem Herauszufinden, was für Menschen hinter den Ideen stehen, wie sie ticken und vor allem auch was sie bewegt und motiviert.

Herausgekommen sind direkt zu Anfang des Buches 11 Gründerinterviews, von denen ich persönlich gar nicht genug bekommen konnte. Eigentlich wollte ich das erste nur mal schnell lesen und bin dann direkt für die anderen zehn Interviews hängen geblieben. Toll, wie offen und ehrlich die Interviewpartner gerade auch über die Hindernisse sprechen, die ihnen bei ihren Geschäftsgründungen begegnet sind.

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Melanie Schüle von Mels Feine Kost beim Gründerinterview durch Bettina Sturm, Foto: Bettina Sturm

Ich gebe zu, ich bin ein kleines bisschen verliebt in dieses Buch, dass mir beim Lesen mehr als einmal ein breites Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Hier geht es nicht um eine verkopfte Anleitung in die Selbstständigkeit, sondern um eine sehr menschliche Unterstützung und Inspiration für all die, die bereit sind, sich den Aufgaben zu stellen, die es mit sich bringt, wenn man im Gastrobereich aus einer Passion ein Business aufziehen möchte. Und es ist nicht nur ein Buch für angehende Foodpreneure, da es mit Herz und Begeisterung geschrieben wurde, die auch einen nicht-angehenden-Gründer wie mich mitreißen können.

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Bettins Sturm bei der Arbeit, Foto: Dorothee Elfring von http://www.businessmenschen.com

Ich konnte das Buch vorab vor der Veröffentlichung lesen und möchte mich dafür sehr bei Bettina bedanken. Wer jetzt auch Lust auf die Lektüre bekommen hat oder schon jemanden vor Augen hat, für den das genau das richtige Buch ist, ihr bekommt es derzeit bei Amazon für 13,90 Euro.

Mehr zu Bettina Sturm findet ihr auf ihrer Website „Respekt Herr Specht“, wo es uner anderem noch viele weitere Gründergeschichten zu lesen gibt.

Stadt Land Food und Wir haben es satt!

Dieses Wochenende ist in Berlin rund ums Essen und alles, was damit zusammenhängt, eine ganze Menge los. Eine, wie ich finde, besonders schöne und wichtige Veranstaltung findet dabei in Kreuzberg rund um die Markthalle Neun und die Emmauskirche statt.

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Unter dem Motto Stadt Land Food gibt es nicht nur der Kongress „Wir haben es satt!“, sondern auch unglaublich viel über Lebensmittel und das Thema Essen zu entdecken, zu erleben und anzusehen. An vier Tagen, noch bis zum 3.10.2016, können Kunden und Konsumenten sich über bäuerliche Landwirtschaft und handwerkliche Lebensmittelerzeugung informieren und in zahlreichen Werkstätten und Workshops auch direkt selber ausprobieren, wie es geht.
Dazu gibt es in etwa 24 Restaurants in Berlin das so genannte Stadt Land Food Menü, bei dem es darum geht, den Acker um Berlin zu schmecken.

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Ebenfalls viel zu essen und zu erleben gibt es auf dem Stadt Land Food Markt mit seinen 130 Ständen, auf dem man etwas für jeden Geschmack finden kann. Vom Gemüsehändler über  Streetfood und Naschmarkt bis hin zur gläsernen Wurstproduktion, die dank Kopfhörern und Moderation zum interaktiven Erlebnis wird, ist alles dabei.
Auch für die kleinen Besucher kommt dank eines breiten Programm keine Langeweile aufkommt.
Am Abend wird in den Stadt Land Food Salon geladen, in dem Referentinnen bei Inspirational Talks Impulse geben und ihr Wissen teilen.

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Heute früh fand die gemeinsame Pressekonferenz des Festivals und des Kongresses statt.
Bei der ganzen Veranstaltung geht es um viel mehr als nur das bloße satt werden durch Essen. Auf der Pressekonferenz rief Sabine Toepfer-Kataw, Staatssekretärin für Verbraucherschutz, alle Berliner dazu auf: „Denkt über Euer Essen nach!“ und erklärte, das Berlin das Festival unter anderem unterstütze, weil sie die Konsumenten und Verbraucher dazu anregen möchten, sich wieder mehr Gedanken über ihre Kaufentscheidung an der Supermarktkasse zu machen. Gutes Essen soll in der Stadt wieder eine Selbstverständlichkeit werden und dabei gilt, weniger ist mehr und es muss gar nicht teuer sein.

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Nikolaus Driessen von der Martkhalle Neun und Mitveranstalter ergänzte, dass die Veranstaltung für gute Lebensmittel und gute Landwirtschaft für alle stehe und sie dies mit Absicht Mitten in der Stadt passiere.
Auf dem Kongress „Wir haben es satt!“ geht es um eine Agrarwende für alle Menschen und das Essen der Zukunft, an dem 45 Organisationen mitbeteiligt sind. Jochen Fritz, der Leiter der Kampagne „Meine Landwirtschaft und Organisator, berichtete vom leisen Höfesterben in Deutschland und wie Politik und Gesellschaft die Bauern dabei alleine lassen. Er fordert, dass es gemeinsam mit den Bauern wieder zu einer bäuerlichen ökologischen Landwirtschaft kommen muss.

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Einen kurzen Bericht zur Entstehung und dem Verlauf der derzeitigen Milchpreiskrise und deren Auswirkungen auf Deutschland und Teile der weiteren Welt gab es von Johanna Böse-Hartje ein, die selber Bioland-Milchbäuerin und Mitglied im Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ist. Sie wünscht sich Rahmenbedingungen für das Krisenmanagement und hofft, dass die Gesellschaft mit den Weg der fairen Landwirtschaft geht.
Besonders interessant waren die Ausführungen von Denis Mpagaze, der Journalist und MISEROR-Partner ist, und einen Einblick in die Landwirtschaft in Tansania und die dortigen Schwierigkeiten und Herausforderungen gab. Erschreckend, wie dort staatlich geförderte Großbetriebe und ausländische Investoren das landwirtschaftliche Gleichgewicht des Landes zerstören und das Land aus der Selbständigkeit in eine Abhängigkeit in die Abhängigkeit von Großunternehmen gelenkt wird. Natürlich auf Kosten der dort lebenden Menschen.

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Wer in den nächsten Tagen noch nichts Besonderes vor hat oder noch ein bisschen Freizeit erübrigen kann, dem sein ein Besuch der Stadt Land Food wärmstens empfohlen. Hier geht es nicht darum, dem neuesten Food Trend hinterher zu laufen, sondern um bewusstes Essen, eine nachhaltige Erzeugung und darum, als Verbraucher endlich wieder in Kontakt mit Lebensmittel und deren Erzeugung außerhalb von Discountern und Plastikverpackung zu kommen.

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Mehr Infos findet ihr unter
www.stadtlandfood.com
www.facebook.com/events/stadtlandfoodfestival/

Und das bisschen Regen da draußen ist egal, in der Markthalle und an den meisten Ständen kann man trocken stehen und genießen!

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FAKTEN:
Stadt Land Food und Wir haben es satt!
Rund um die Martkhalle Neun und die Emmauskirche
10997 Berlin Kreuzberg
Eintritt kostenlos (wer mag, der kann ein Spende abgeben und bekommt dafür ein lila Unterstützerband fürs Handgelenk)
Kongress, Markt, Street Food, Naschmarkt, gläserne Werkstätten, Workshops, Vorträge und vieles mehr

 

Grand Opening Stone Brewing World Bistro & Gardens

Craft Bier boomt, schon etwas länger in den USA und mittlerweile auch in Deutschland und ganz besonders in Berlin. Passen dazu hat Stone Brewing gestern in Berlin das Grand Opening seiner Brauerei im Marienpark auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerkareales Mariendorf gefeiert.

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Stone Brew hat seinen Hauptsitz in San Diego und produziert seit Ende 2015 in Berlin verschiedene Craft Biere für den Deutschen und europäischen Markt. Gestartet wurde mit einer 10 Hektoliter Anlage und mittlerweile ist auch das Hauptbrauhaus mit einer Produktion von 100 Hektolitern in Betrieb, so dass bei voller Auslastung bis zu 150.000 Hektoliter Bier im Jahr produziert werden können.

Neben der Brauerei umfasst das Gelände auch ein Bistro, einen etwa 5.000 qm großen Garten sowie einen Laden für Bier- und Merchandiseverkauf.

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Gestern luden dann Gründe und Inhaber Greg Koch und Steve Wagner sowie ihr Braumeister Thomas Tyrell zur großen Eröffnung der Anlage. Neben sehr interessanten Führungen durch die Brauerei, gab es leckeres Essen aus der komplexeigenen Küche sowie über unzählige frisch gezapfte Biersorten für die Gäste.

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Wir hatten Glück und wurden nicht nur von Greg Koch persönlich begrüßt, sondern auch vom Braumeister Tyrell selber durch die heiligen Bierhallen geführt, der uns bei dem Gang durch das beeindruckende Brauhaus und die eigenen Abfüllanlagen in die Prinzipien des Stone Bieres einführte.

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Im Augenblick werden in Berlin fünf verschiedene Biersorten gebraut, dazu gehören das Stone IPA, Stone Ruination Double IPA (heißt so, weil es man nach längerem Gebrauch kein anderes Bier mehr trinken möchte und es einem andere Biersorten „ruiniert“), Stone Cali-Belgique IPA, Stone Go To IPA (gibt es nicht in allen Ländern) sowie das Arrogant Bastard Ale, das ganz harmlos daher kommt und dann mit feiner Bitterkeit erfrischt und definitiv zu meinen gestrigen Favourites zählte.

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Die ganze Anlage und besonders der Garten sowie die Gasthalle sind wirklich beeindrucken und können mit ihrem Design begeistern. Und dank der standardmäßig über  50 frisch gezapften Biere an der Hauptbar kommt hier sicherlich jeder Bierliebhaber auf seine Kosten. Darüber hinaus gibt es aber auch Wein, Softdrinks und Kaffeespezialitäten im Angebot.

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Wir haben uns durch so viele Biere probiert, das ich gar nicht mehr genau sagen kann, was jetzt wirklich am besten geschmeckt hat. Da muss sich einfach jeder selber versuchen und schauen, was ganz individuell am besten mundet. Gut fanden wir auf jeden Fall das Stone Vanilla Porter sowie das Stone Citrusy Wit, aber auch das Stone Coffee Milk Stout und das Stone Imperial Russian Stout waren fein.

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Es war eine interessante Erfahrung bei dieser Veranstaltung zu Gast sein und alles kennen lernen dürfen. Mit Sicherheit war das zwar unser erster Besuch bei Stone Brew, er wird aber nicht unserer letzter gewesen sein und wir können den Weg in den Westberliner Süden jedem Biertrinker wärmstens empfehlen!

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FAKTEN
Stone Brewing World Bistro & Gardens
Im Marienpark 23
12107 Berlin Mariendorf
030/76809315
http://stonebrewing.eu

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BRLO Baustellenbiergarten und Browhouse

Herrlicher Spätsommer in Berlin und dazu ein erfrischendes kühles Bier – einer der Orte, an dem man dies genießen kann ist der der Baustellenbiergarten des BRLO Browhouse direkt an der U-Bahn Gleisdreieck und dem gleichnamigen angrenzenden Park.

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Helles meets Pale Ale

Am Wochenende waren wir als quasi Nachbarn zum Anwohnerfest eingeladen und durften dabei auch einen Blick auf die Baustelle für die mobile Brauerei werfen, die neben dem Biergarten aus Überseecontainern entsteht.

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Baustellenbiergarten

Es war sehr spannend, das making of des Browhouse so direkt aus der Nähe bestaunen zu dürfen, so viele Leitungen, so große Tanks und ganz nebenbei haben wir bei der Führung durch Katharina auch noch gelernt, was alles sonst noch so Platz in den Containern haben wird und wie lange das ganze Biermachen überhaupt so dauert.

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Das wird mal der Gastraum mit Galerie

Nun sind wir noch gespannter auf der fertige Ergebnis: Sobald eröffnet wird, gibt es im Innenraum mit Blick auf die Brauerei 130 Plätze für Gäste auf zwei Ebenen und neben kühlem Bier wird es auch ein gastronomisches Angebot (Schwerpunkt Barbecue mit viel Gemüse)  geben. Alles wird gut isoliert und im Winter auch beheizt werden.

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Bar to be

Aktuell ist mein Highlight definitiv das angenehm bittere Pale Ale, aber auch die anderen Sorten sind definitiv trinkbar. Später wird das eigene Angebot auch um Sorten befreundeter Brauereien erweitert werden.

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Biertanks

So alles klappt, soll demnächst eröffnet werden, wir freuen uns schon und drücken die Daumen, das auf den letzten Metern alles glatt geht!

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Frisch gezapft schmeckt es einfach am Besten

FAKTEN
BRLO Browhouse und Biergarten
Schöneberger Str. 16
10963 Berlin
http://www.brlo-brwhouse.de/

Ein sommerlichen Abend auf dem Lande

Jetzt ist es auch schon wieder eine Woche her, das ich bei einem wirklich zauberhaften Bloggerevent zu Gast sein durfte.

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Mr. Experience Creators und Mr. Goodiebag hatten zum großen Blogger Diner auf Schloss Schwante geladen. Empfang der Blogger das Diner fanden im malerischen Schlossgarten statt, passend dazu zeigten sich Sonne und blauer Himmel von ihrer besten Seite.

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Am Eingang zum Schloss wurden wir von den Veranstaltern mit Mionetto Prosecco Sorbet und Adelholzener Fruchtsaftschorlen empfangen, beides sehr sommerlich und sehr lecker.

Während die Dämmerung aufzog, ging es durch das sehenswert eingerichtete Schloss auf die anderen Gartenseite, wo wir an liebevoll dekorierten und eingedeckten Tischen Platz nahmen und mit einem wirklich sehr leckeren 6 Gänge Menü verwöhnt wurde.

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Als 1. Gang gab es Mestemacher Amuse Geule, eine Schieferplatte voll kleiner Köstlichkeiten mit Pumpernickel. Besonders gut gefalle hat mir das Pumpernickelkonfekt, das auf der Zunge zerging und geschmacklich kräftig überzeugte. Aber auch die anderen Varianten waren alle nicht nur schön anzusehen.

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Den 2. Gang steuerte Saucenfritz bei und uns wurde eine Salatauswahl mit Rucola Salat mit Roter Beete, Walnüssen, Salbei, Feigenmarmelade und Senfhonig sowie Ananas Gurken Salat mit einer Mango Granatapfel Sauce und einer Fleischalternative serviert. Ein sommerlicher Gang, der bewies, dass gesund Essen auch frisch und lecker schmecken kann.

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Gang 3 wurde vom Küchenteam von Schloss Schwante beigesteuert, die besonderen Wert auf den Einsatz regionaler Produkte legen. Auf einem sommerlich mit Blüten dekorierten Teller überraschte mich der Büffeltatar mit Shitake Pilzen im positiven Sinne. Normaler Weise ist rohes Rind nicht so meins, in diesem Fall war es aber von der Konsistenz her angenehm und die kombinierten Geschmäcker überzeugten auch mich.

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Der 4. Gang wurde von Spicebar zubereitet und verwöhnte uns mit einem verboten zarten und dank  Mr. Nicepepper sehr gute gewürztem Flanksteak auf sommerlichem Salat mit Cumeo-Mangovinagrette und dreierlei Kartoffestampf, von dem besonders das mit Steinpilzpulver ganz toll war.

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So langsam setzte bei uns allen das Sättigungsgefühl ein, der 5. Gang war aber nicht nur wunderschön anzusehen, sondern die Schokoladenvariation von Berger Feinste Confiserie beförderte uns  vom ersten bis zum letzten Bissen in den Desserthimmel.

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Den Abschluss bildete der von Tassimo präsentierte 6. Gang mit feiner Kaffeecreme mit marinierter Mango und Minze serviert mit einem Latte Macchiato Vanilla, den es jetzt ganz neu im Sortiment gibt. Eine leckere Kombination und ein schöner Abschluss für ein abendliches Diner unter freiem Himmel.

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Die Location ist traumhaft und ich war bestimmt nicht das letzte Mal zum Essen im Schloß Schwante.

An einem lauen Sommerabend mit Grillen zirpen und freiem Blick auf den funkelnden Sternenhimmel vergisst man, das man nur wenige Kilometer von Berlin entfernt ist, einfach herrlich.

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Dank der tollen Atmosphäre, dem leckeren Essen, den vielen lieben Mitbloggern und den reizenden und sehr um uns bemühten Veranstaltern und Sponsoren durfte ich einen wunderbaren Abend hier verbringen und fuhr entspannt, satt und glücklich zurück in die Stadt.

Herzlichen Dank an alle, die daran beteiligt waren, dass der Abend so ein unvergessliches Erlebnis war!

Lunch im La Focaccia in Tiergarten

Mittag. Hunger. Jetzt. Und nun? Pizza? Ja! – So ähnlich lief unser heutiges Vor-dem-Mittagessen-Gespräch ab. Es führte dazu, dass wir das La Focaccia in Tiergarten besuchten.

Dabei handelt es sich um einen kleinen Laden, der unweit der Potsdamer Straße überwiegend im Lunchgeschäft tätig ist. Sitzplätze gibt es direkt davor auf dem breiten Bürgersteig und ein paar auch direkt im Geschäft.

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Kurz nachdem wir uns gesetzt hatten, wurde uns direkt die Karte gebracht, die durch wechselnde Gerichte ergänzt wird. Diese stehen auf der Tafel am Eingang und in Handschrift mit auf der Karte.
Das Angebot umfasst Pizza, Pasta, Salate und natürlich auch Focaccia, alles in verschiedenen Ausführungen und zu sehr fairen Preisen.
Dazu gibt es heiße und kalte Getränke.

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Pizza Parma

Wir entschieden uns für eine Pizza Fungi und eine Pizza Parma. Beide kamen nach kurzer Wartezeit.
Der Pizzateig war sehr lecker. Normaler Weise esse ich den trockenen Rand immer nicht mit, aber hier schmeckte er mir wirklich gut und war außen knusprig und innen nicht zu trocken.
Die Beläge waren perfekt und gut aufeinander abgestimmt. Die Pizza Fungi kam mit Joghurt als Soße, was perfekt zum den Pilzen, Röstzwiebeln und dem Rucola passte. Der Oldie but Goldie Parma machte meinen Mann satt und glücklich, ihm schmeckte es genauso gut wie mir.

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Pizza Fungi

Das Publikum war bei unserem Besuch recht bunt gemischt und bestand überwiegend aus Leuten, die in der näheren Umgebung arbeiten, wodurch sich auch die Öffnungszeiten erklären.

Nach dem Essen haben wir uns noch ein bisschen mit der Inhaberin unterhalten, die den Laden mit Herz und Hand betreibt.

Uns hat es im La Focaccia sehr gut gefallen. Leckere Pizza, schneller und sehr freundlicher Service und ein nettes Plätzchen im Freien – wir können einen Besuch dort wirklich empfehlen!

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P.S.: Auch ein schnell zu erreichender Ort, wenn man im Park am Gleisdreieck unterwegs ist, in 5 Minuten ist man zu Fuß da!

FAKTEN
La Focaccia
Lützowstr. 19
10785 Berlin
Tel:: 030 26393945

Happy Birthday – 1 Jahr FoodieMeetUp Berlin

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Vor etwas über einem Jahr begab ich mich in ein Kochstudio in Mitte und war ganz schön gespannt. Zwei Foodbloggerinnen, Sandra von Frau Bunt kocht und Anne von Chèvre Culinaire, die ich beim Foodblogday kennen gelernt hatte, luden zum 1. FoodieMeetUp, einer Veranstaltung für die Foodblogger in Berlin.
Dank perfekter Beschilderung fand ich mich im Hinterhofwirrwarr schnell zurecht und eh ich mich versah, stand ich mit einem Namensschild versehen und einem Glas kühlen Getränks inmitten vieler anderer Menschen, die alle irgendwie über Essen bloggen. Dazu nicht minder nette Sponsoren, unglaublich leckeres Essen und viele tolle Gespräche. Am Ende des Abends fühlte ich mich nicht nur durch das liebevoll bepackte Goodiebag reichlich beschenkt.

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Beim 2. FoodieMeetUp ging es um belegte Brote, aber nicht um irgendwelche, sondern um die dänischen Smørrebrøds, die nach Herzenslust belegt, gestylt und fotografiert und am Ende natürlich auch gegessen werden sollten. Leider war ich an diesem Tag nicht in Berlin, kann mich aber noch gut daran erinnern, wie mich die ganzen Brotkunstwerke auf einmal auf Instagram und Facebook hungrig gemacht haben.

Das 3. FoodieMeetUp fand im Cooks Connection statt, diesmal trafen wir uns nicht nur zum Vergnügen, sondern auch für einen guten Zweck. Für die Tafel Berlin e.V. buken wir unzählige Kekse, deren Teig Mareike von der Biskuitwerkstatt schon perfekt vorbereitet hatte und befüllten diverse Einmachgläser mit Backmischungen, ganz getreu dem Motto des Abends „Glück im Glas“, denn die schönen Dingen wurden auf dem Weihnachtsmarkt Spandau zu Gunsten der Tafel Berlin verkauft, da machte das Backen gleich noch mehr Spaß. Natürlich kamen aber trotzdem weder die Gespräche mit den anderen Bloggern noch das leibliche Wohl zu kurz, denn auch hier wurden wir liebevoll umsorgt.

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Ebenfalls für einen guten Zweck trafen wir uns zum 4. FoodieMeetUp in Kreuzberg, denn ganz viele Früchte, die von der Fruitlogistica übrig geblieben waren, wollten für Kimba von der Berliner Tafel e.V. eingekocht werden. Durch den Verein sollen Kinder mehr über Kochen und gesunde Ernährung erfahren und mit Genuss essen.  Aber was wäre so ein Treffen ohne ein unglaublich leckeres Buffet? Und damit war es nicht genug, denn neben kleinen Workshops zu verschiedenen Themen gab es auch eine Tombola, deren Erlös ebenfalls Kimba zu Gute kam. Mediale Unterstützung gab es durch Gerlinde Jänicke, die genauso wie die versammelten Foodies fleißig mit schnippelte und einkochte.

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Beim 5. FoodieMeetUp, diesmal in der Moabiter Arminiusmarkthalle, drehte sich alles um Produzenten und Regionale Produkte und unter dem Motto Foodies Farmer Friends konnte man in gemütlicher Atmosphäre ins Gespräch kommen und die Sponsoren zu allem befragen, was man schon immer mal wissen wollte. Wer mochte, der konnte die Macher der Knalle Popkornditorei und ihre Produkte genauso kennen lernen wie die Biocompany, Lykka Frozen Yoghurt und noch ganz ganz viele mehr. Und alles in einer tollen Location an einem der ersten schönen Frühlingstage in Berlin, auch dies war wieder ein wirklich schöner Abend.

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Das 6. FoodieMeetUp fand im Cook for friends statt. In kleinen Gruppen kochten wir die verschiedenen Gänge des Essens und an der Bar versuchte jeder den Gewinnercocktail für die Fotochallenge zu kreieren. Und passend zu dem Motto Cook Drink Dine wurde den ganzen Abend zusammen gegessen und getrunken und durften dabei quasi am eigenen Leib das Konzept des Kochstudios erleben. Dabei gab es geschmackliche Überraschungen und besonders die Miniguglhupfe mit Fenchel und Weißer Schokolade waren sehr lecker.

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Letzten Samstag war es nun soweit, das 7. FoodieMeetUp war zugleich auch der erste Geburtstag für dieses mittlerweile große Familientreffen der Berliner Foodbloggerszene. In einem Hinterhof im Wedding, der zugleich auch das zu Hause der wunderbaren Flying Roasters ist, die sogar mich von Filterkaffee überzeugen konnten, trafen wir uns zu einem Dinner en Blanc. Sogar das Wetter spielte mit, und nach dem nachmittäglichen Regenguss klarte es auf und unter blauem Himmel wurde ordentlich gefeiert. Egal, ob am Grill oder an der zauberhaft gestalteten Geburtstagstafel, unzählige Foodies hatten ihren Spaß. Trotzdem kam der gute Zweck nicht zu kurz, denn alle Erlöse aus der Tombola gingen an die Berliner Tafel e.V.

Und auch an diesem Abend ging ich dankbar und glücklich nach Hause und freue mich, dass sich Sandra und Anne kennen gelernt haben und ihre Synergie zu dieser tollen Aneinanderreihung von Foodbloggerevents geführt hat.

Daher bleibt mir jetzt nichts anderes mehr übrig, als mich ganz herzlich bei den beiden zu bedanken, für ihre Energie, ihre Kreativität und all die schönen kleinen Reisen, auf die sie uns mitgenommen haben. Und natürlich auch ein großes Dankeschön an die helfenden Hände, die immer ganz fleißig mithelfen und die Sponsoren, denn alle zusammen sorgen unvergessliche schöne Treffen und machen das besondere der FoodieMeetUps Berlin aus.

Happy Birthday meine Lieben, ihr seid klasse und ich kann nicht anders, als mich jetzt schon auf das nächste FoodieMeetUp zu freuen

 

Miss Violet’s Supperclub

Vor kurzem hatte ich Glück und war an einem wunderschönen Sommerabend zu Gast bei Miss Violet’s Supperclub im Kaminzimmer des Hotel Adlon Kempinski in Berlin.

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Getreu dem Motto „Ein Abend mit kulinarischen Köstlichkeiten aus Persien und Middle East“ wurden wir von der Gastgeberin Violet Kiani bekocht und dazu vom Chefsommelier des Adlon, Shahab Jalali, mit passendem Wein versorgt.

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Das Kaminzimmer passte perfekt zum Supperclub, vom kleinen Balkon hatte man einen ungestörten der Blick auf das Brandenburger Tor im Sonnenuntergang, im Inneren waren die Tische angenehm schlicht eingedeckt, an denen das interessant durchmischte Publikum nach dem Empfangsdrink Platz nahm.

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Das Essen war einfach wunderbar. Zum Beginn gab es Fladenbrot und Pita-Chips mit verschiedenen Dipps und mit dem herrlichen Humus eroberte Miss Violet meine Geschmacksnerven  im Sturm.

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Darauf folgten zarte Auberginen, orientalisch interessant gewürzte Chicken Wings von beträchtlicher Größe, Lamm Köfte, die sogar mir als eher nicht Lammesserin geschmeckt haben sowie knackig-frischer Fattoush Salat.

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Mein persönliches Highlight des Abends war der vierte Gang, der auf den Punkt gebratene, saftige und mit Granatapfel-Sirup glasierte Lachs mit persischem Sabzi Polo, verboten gut.

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Den süßen Abschluss bildete ein Fruchtcarpaccio, das mit Bastani-Eis mit Pistazien und Rosenwasser serviert wurde, eine geschmacklich gelungene Kombination aus süß und fruchtig-säuerlich.

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Wir tranken dazu einen empfohlenen portugiesischen Weißwein, der dank seines kräftigen Eigengeschmacks dem Essen in nichts nachstand und wirklich sehr gut dazu passte.

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Ich hatte einen wunderbaren Abend bei Miss Violet’s Supperclub und freue mich schon jetzt auf das nächste Mal. Weitere Termine findet man auf ihrem Blog, man sollte sich aber schnell anmelden, da die Plätze begrenzt sind.

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Brasilianisch Essen im Café Mori in Kreuzberg

Ein Restaurant mit guter brasilianischer Küche in Berlin zu finden ist gar nicht so leicht und es kommen zwar immer mal wieder kleine Sterne an Restaurantfirmament, leider verglühen diese aber oft auch wieder schnell. Und nur, weil man Caipirinha auf der Karte hat, ist man noch lange kein Brasilianer.

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Umso schöner, dass es als Anlaufstelle für brasilianische Küche  schon eine ganze Weile das Café Mori in Kreuzberg gibt, ein Café Brasileiro, in dem neben dem Essen auch brasilianischer Kaffee und Kuchen angeboten werden.

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Nicht allzu weit von der U-Bahn und dem Görlitzer Park entfernt, kann man entspannt im Innen- oder Außenbereich Platz nehmen. Es herrscht Selbstbedienung, sprich, rein gehen, bestellen und dann Getränke direkt mitnehmen und das Essen meistens nach kurzer Zeit an den Platz gebracht bekommen. Außer Pão de queijo, die werden frisch gebacken und dauern daher ein kleines bisschen länger, sind dafür dann aber auch warm und lecker.

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Wir waren vor kurzem Mal wieder für einen Teller Feijoada da, den traditionellen Bohneneintopf, der hier sogar in zwei Varianten angeboten wird, mit schwarzen oder braunen Bohnen. Dazu gibt es Reis, Farofa und Tomaten-Koriander-Salat. Bei der der leckeren klassischen Schwarzbohnenvariante ist auch Fleisch und Wurst enthalten, die Feijão marrom sind die vegane Variante. Beide Gerichte gibt es für den großen oder kleinen Hunger, wenn man die kleine Portion nimmt, passt hinterher auf jeden Fall noch ein Nachtisch.

Dazu noch eine eisgekühlte Dose Guarana und an einem schönen Sommertag überkommt uns beim Essen immer die Sehnsucht nach Brasilien.

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Wem der Sinn nicht nach einem Bohnen steht, für den gibt es mit Açaí na tigela einen gesunden Booster, zu dem perfekt die angebotenen Säfte und Smoothies passen.

Der Service ist immer super freundlich und das Publikum kommt aus dem Kiez, aus Brasilien und dem Rest der Welt, man fühlt sich sofort wohl.

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Natürlich kann man Feijoada auch gut selber machen, da das Ganze aber eine ziemlich zeitaufwendige Sache ist, wenn man, so wie wir, keinen Schnellkochtopf besitzt, ist ein Besuch im Café  Mori immer eine tolle Sache und für uns derzeit die Anlaufstelle für leckeres  traditionelles brasilianisches Essen in Berlin.

FAKTEN
Café Mori
Wiener Str. 13
10999 Berlin
http://www.cafemori.de/

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