Event-Tipp: House of Thomas Henry

Läßt Euch Thomas Henry auch irgendwie automatisch an sommerlichen Gin Tonic und leckeren Moscow Mule denken? Sind Cocktails für Euch auch eine wunderbare genussreiche Erfahrung?

Dann habe ich da genau den richtigen Event-Tipp für Euch:

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©Thomas Henry

Nächste Woche öffnet für zwei Tage das House of Thomas Henry im Kaufhaus Jandorf seine Pforten für den Bar Market.

Was ist das denn?

Es wird Drink- und Cocktailkreationen von 20 führenden europäischen Bars zu probieren geben, dazu Burlesque-Tänzerinnen, Barzubehör, einen Barber Shop und viele mehr in einem Kaufhaus der Barkultur, in dem mehr als 40 Bartender dafür sorgen, dass niemand auf dem Trockenen stehen muss. Und damit keiner hungrig nach Hause gehen muss gibt sorgt Chicago Williams BBQ mit feinem Grillgut für das leibliche Wohl der Besucher

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©Thomas Henry

Wann genau?

Am 18.05.2017 richtet sich die Veranstaltung von 13-21 Uhr mit diversen Workshops an Barprofessionals und –experten. Eine genaue Übersicht über die Workshops wie z.B. Foodparing oder Barrel Aging  findet man auf der Homepage des Events. Bei der Henry’s House Competition treten die Bars mit ihren Cocktailkreationen gegeneinander an.

Am 19.05.2017 wird es dann von 16-24 Uhr interessant für jeden, der gute Drinks liebt und schätzt. Die Timetable für Schulungen und Tastings (Gin! Rum! Tequila!) findet man auf der Eventhomepage. Abends sorgt DJ Senay für housige Beats und wer mag, der kann es sich auch noch ab 24 Uhr bei der Aftershow-Party im Bricks gut gehen lassen.

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©Thomas Henry

Wo muss ich hin?

Kaufhaus der Barkultur im Kaufhaus Jandorf, Brunnenstraße 19-21 in 10119 Berlin Mitte

Tickets gibt es im Vorverkauf für 15 Euro unter https://www.houseofthomashenry.de/ oder an der Abendkasse für 20 Euro. Diese beinhalten u.a. Coins für 3 Getränke.

Mit einem Teil der Einnahmen wird Gastronomie gegen Rassismus e.V. unterstützt.

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©Thomas Henry

Das Sticks ’n Sushi in Tiergarten

Wenn man Bilder von leckerem Essen im Internet bei einer anderen Foodbloggerin sieht, dann gibt es eigentlich nur noch eine einzige Möglichkeit, den Appetit auf genau das, was man gesehen hat, zufrieden zu stellen – auf in das Restaurant!
So erging es mir mit dem Sticks ’n Sushi – schon länger bin ich regelmäßig an den Hinweisen im Schaufenster des Erdgeschosses des ehemaligen Tagesspiegelgebäudes in der Potsdamer Straße vorbeigekommen, aber die Eröffnung habe ich trotzdem verpasst, denn auf einmal las ich online etwas über das Restaurant und dachte mir, super, nun aber hin!

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An einem leider recht nassen Frühlingsnachmittag war es soweit, meine immer für leckeren rohen Fisch zu begeisternde Begleitung und ich betraten das Restaurant und wurden sofort durch einen sehr freundlichen Kellner in Empfang genommen und an einen Tisch mit Einblick in die offene Küche in der Nähe der Treppe ins obere Stockwerk platziert. Das ganze Restaurant ist offen und luftig gestaltet, mit klaren Linien und Formen. Wer jetzt helles Scandi Design erwartet (die Inhaber haben noch ein paar dieser Restaurants in Kopenhagen und London), der wird enttäuscht, hier setzen dunkelgraugrüne mit Kunstleder überzogene Tische und Stühle die Akzente, ebenso wie gelbliches unaufdringliches Licht. Zwischen einigen Tischen sind Bereiche mit helleren Leselampen. Dazu Betonwände und schon war ich ein kleines bisschen verliebt.

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Die Speise- und Getränkekarten lagen schon für uns bereit und während wir auswählten, wurden uns warme kleine weiße Frottee-Waschlappen, die angenehm frisch nach Zitronengras dufteten, mit dazu passenden Holzablagen gereicht. Die Stäbchen liegen auf kleinen Steinen, dazu Gläser von Jesper Jensen und hausgemachte Limonaden und Säfte aus Dänemark auf der Karte. Für 2 Euro gibt es pro Person so viel gefiltertes Leitungswasser in einer ebenfalls ansehnlichen Karaffe, wie man möchte.

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Die Karte ist spannend. Neben diversen Sushi Sachen gibt es ebenfalls Salate, vegane Optionen, Yakitori Sticks und Desserts. Nach dem ersten Blick war für uns klar, dass wir Platz für Nachtisch lassen müssen. Daher bestellte jeder ein bisschen was aus der Sushi Karte und so landeten eine Little Mess, Shake Tataki , Nigiri und einige Rolls auf unserem Tisch. Alles war wirklich appetitlich angerichtet und schmeckte einfach wunderbar. Egal ob Lachs, Thunfisch oder Garnele, alles war sehr lecker.

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Während man isst lohnt es sich, einen Blick in die offene Küche zu werfen, wo alles blitzeblank und sehr organisiert wirkt.
Zum Nachtisch gab es bei uns den giftgrünen süß bitteren Matcha Cake, eine verboten gute Liquorice Creme brulee sowie die sehr sättigenden Dark Chocolate Kugeln. Die Desserts sind zwar alle klein, dafür aber wirklich gut und lohnen sich zum feinen Abschluss eines leckeren Essens.

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Der Service ist super freundlich, steht einem hilfreich mit Rat und Tat zur Seite und hatte zumindest bei uns das perfekte Timing.

Die Toiletten im ersten Stock sind auch auf jeden Fall einen Besuch wert: Klassisch schlichtes Design und eine interessante Seife mit Kohle plus passender Erklärung.

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Bei unserem Besuch am Nachmittag herrschte eine sehr entspannte Atmosphäre, etwa 1/3 aller Tische waren besetzt und ebenso wie wir schienen sich viele ein bisschen durchzuprobieren. Dabei hielten sich Einheimische und Touristen die Waage.

Anders, als viele andere Läden auf der Potsdamer Straße, ist das hier kein billiges Schnellrestaurant und das merkt man auch im Preis, aber meine Begleitung und ich fanden es für das gebotenen absolut angemessen.

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Fazit

Das Sticks ’n Sushi ist definitiv eine Bereicherung für den Kiez und hat gar nichts mit den Sushi Läden gemein, in denen eine lieblos gerollte Maki mit undefinierbarem Inhalt befüllt und an fast alles essende Touristen verkauft werden.
Hier essen alle Sinne mit und wir freuen uns eigentlich schon jetzt auf den nächsten Besuch.

Und eine feine Kleinigkeit erwartet den Gast am Ende, kurz, bevor man auf die lärmende Straße zurückgekehrt ist: Eine Kostproben von feinem Lakritz aus Dänemark, und wem es gar zu gut schmeckt, der kann eben dieses direkt noch käuflich erwerben. Ich sage nur Lakrids aus Bornholm!

Wer es also ebenso wie ich beim Sushi essen gerne nett und lecker haben möchte, dem sei ein Besuch im Sticks ’n Sushi wärmstens ans Herz gelegt.

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Fakten

Sticks ’n Sushi
Potsdamer Str. 85
10785 Berlin
+49 30 261 036 56
Öffnungszeiten: Sonntag – Mittwoch 10-23 Uhr, Donnerstag bis Samstag 12-23 Uhr
http://www.sticksnsushi.berlin/

Stadt Land Food und Wir haben es satt!

Dieses Wochenende ist in Berlin rund ums Essen und alles, was damit zusammenhängt, eine ganze Menge los. Eine, wie ich finde, besonders schöne und wichtige Veranstaltung findet dabei in Kreuzberg rund um die Markthalle Neun und die Emmauskirche statt.

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Unter dem Motto Stadt Land Food gibt es nicht nur der Kongress „Wir haben es satt!“, sondern auch unglaublich viel über Lebensmittel und das Thema Essen zu entdecken, zu erleben und anzusehen. An vier Tagen, noch bis zum 3.10.2016, können Kunden und Konsumenten sich über bäuerliche Landwirtschaft und handwerkliche Lebensmittelerzeugung informieren und in zahlreichen Werkstätten und Workshops auch direkt selber ausprobieren, wie es geht.
Dazu gibt es in etwa 24 Restaurants in Berlin das so genannte Stadt Land Food Menü, bei dem es darum geht, den Acker um Berlin zu schmecken.

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Ebenfalls viel zu essen und zu erleben gibt es auf dem Stadt Land Food Markt mit seinen 130 Ständen, auf dem man etwas für jeden Geschmack finden kann. Vom Gemüsehändler über  Streetfood und Naschmarkt bis hin zur gläsernen Wurstproduktion, die dank Kopfhörern und Moderation zum interaktiven Erlebnis wird, ist alles dabei.
Auch für die kleinen Besucher kommt dank eines breiten Programm keine Langeweile aufkommt.
Am Abend wird in den Stadt Land Food Salon geladen, in dem Referentinnen bei Inspirational Talks Impulse geben und ihr Wissen teilen.

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Heute früh fand die gemeinsame Pressekonferenz des Festivals und des Kongresses statt.
Bei der ganzen Veranstaltung geht es um viel mehr als nur das bloße satt werden durch Essen. Auf der Pressekonferenz rief Sabine Toepfer-Kataw, Staatssekretärin für Verbraucherschutz, alle Berliner dazu auf: „Denkt über Euer Essen nach!“ und erklärte, das Berlin das Festival unter anderem unterstütze, weil sie die Konsumenten und Verbraucher dazu anregen möchten, sich wieder mehr Gedanken über ihre Kaufentscheidung an der Supermarktkasse zu machen. Gutes Essen soll in der Stadt wieder eine Selbstverständlichkeit werden und dabei gilt, weniger ist mehr und es muss gar nicht teuer sein.

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Nikolaus Driessen von der Martkhalle Neun und Mitveranstalter ergänzte, dass die Veranstaltung für gute Lebensmittel und gute Landwirtschaft für alle stehe und sie dies mit Absicht Mitten in der Stadt passiere.
Auf dem Kongress „Wir haben es satt!“ geht es um eine Agrarwende für alle Menschen und das Essen der Zukunft, an dem 45 Organisationen mitbeteiligt sind. Jochen Fritz, der Leiter der Kampagne „Meine Landwirtschaft und Organisator, berichtete vom leisen Höfesterben in Deutschland und wie Politik und Gesellschaft die Bauern dabei alleine lassen. Er fordert, dass es gemeinsam mit den Bauern wieder zu einer bäuerlichen ökologischen Landwirtschaft kommen muss.

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Einen kurzen Bericht zur Entstehung und dem Verlauf der derzeitigen Milchpreiskrise und deren Auswirkungen auf Deutschland und Teile der weiteren Welt gab es von Johanna Böse-Hartje ein, die selber Bioland-Milchbäuerin und Mitglied im Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ist. Sie wünscht sich Rahmenbedingungen für das Krisenmanagement und hofft, dass die Gesellschaft mit den Weg der fairen Landwirtschaft geht.
Besonders interessant waren die Ausführungen von Denis Mpagaze, der Journalist und MISEROR-Partner ist, und einen Einblick in die Landwirtschaft in Tansania und die dortigen Schwierigkeiten und Herausforderungen gab. Erschreckend, wie dort staatlich geförderte Großbetriebe und ausländische Investoren das landwirtschaftliche Gleichgewicht des Landes zerstören und das Land aus der Selbständigkeit in eine Abhängigkeit in die Abhängigkeit von Großunternehmen gelenkt wird. Natürlich auf Kosten der dort lebenden Menschen.

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Wer in den nächsten Tagen noch nichts Besonderes vor hat oder noch ein bisschen Freizeit erübrigen kann, dem sein ein Besuch der Stadt Land Food wärmstens empfohlen. Hier geht es nicht darum, dem neuesten Food Trend hinterher zu laufen, sondern um bewusstes Essen, eine nachhaltige Erzeugung und darum, als Verbraucher endlich wieder in Kontakt mit Lebensmittel und deren Erzeugung außerhalb von Discountern und Plastikverpackung zu kommen.

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Mehr Infos findet ihr unter
www.stadtlandfood.com
www.facebook.com/events/stadtlandfoodfestival/

Und das bisschen Regen da draußen ist egal, in der Markthalle und an den meisten Ständen kann man trocken stehen und genießen!

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FAKTEN:
Stadt Land Food und Wir haben es satt!
Rund um die Martkhalle Neun und die Emmauskirche
10997 Berlin Kreuzberg
Eintritt kostenlos (wer mag, der kann ein Spende abgeben und bekommt dafür ein lila Unterstützerband fürs Handgelenk)
Kongress, Markt, Street Food, Naschmarkt, gläserne Werkstätten, Workshops, Vorträge und vieles mehr

 

BRLO Baustellenbiergarten und Browhouse

Herrlicher Spätsommer in Berlin und dazu ein erfrischendes kühles Bier – einer der Orte, an dem man dies genießen kann ist der der Baustellenbiergarten des BRLO Browhouse direkt an der U-Bahn Gleisdreieck und dem gleichnamigen angrenzenden Park.

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Helles meets Pale Ale

Am Wochenende waren wir als quasi Nachbarn zum Anwohnerfest eingeladen und durften dabei auch einen Blick auf die Baustelle für die mobile Brauerei werfen, die neben dem Biergarten aus Überseecontainern entsteht.

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Baustellenbiergarten

Es war sehr spannend, das making of des Browhouse so direkt aus der Nähe bestaunen zu dürfen, so viele Leitungen, so große Tanks und ganz nebenbei haben wir bei der Führung durch Katharina auch noch gelernt, was alles sonst noch so Platz in den Containern haben wird und wie lange das ganze Biermachen überhaupt so dauert.

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Das wird mal der Gastraum mit Galerie

Nun sind wir noch gespannter auf der fertige Ergebnis: Sobald eröffnet wird, gibt es im Innenraum mit Blick auf die Brauerei 130 Plätze für Gäste auf zwei Ebenen und neben kühlem Bier wird es auch ein gastronomisches Angebot (Schwerpunkt Barbecue mit viel Gemüse)  geben. Alles wird gut isoliert und im Winter auch beheizt werden.

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Bar to be

Aktuell ist mein Highlight definitiv das angenehm bittere Pale Ale, aber auch die anderen Sorten sind definitiv trinkbar. Später wird das eigene Angebot auch um Sorten befreundeter Brauereien erweitert werden.

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Biertanks

So alles klappt, soll demnächst eröffnet werden, wir freuen uns schon und drücken die Daumen, das auf den letzten Metern alles glatt geht!

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Frisch gezapft schmeckt es einfach am Besten

FAKTEN
BRLO Browhouse und Biergarten
Schöneberger Str. 16
10963 Berlin
http://www.brlo-brwhouse.de/

Lunch im La Focaccia in Tiergarten

Mittag. Hunger. Jetzt. Und nun? Pizza? Ja! – So ähnlich lief unser heutiges Vor-dem-Mittagessen-Gespräch ab. Es führte dazu, dass wir das La Focaccia in Tiergarten besuchten.

Dabei handelt es sich um einen kleinen Laden, der unweit der Potsdamer Straße überwiegend im Lunchgeschäft tätig ist. Sitzplätze gibt es direkt davor auf dem breiten Bürgersteig und ein paar auch direkt im Geschäft.

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Kurz nachdem wir uns gesetzt hatten, wurde uns direkt die Karte gebracht, die durch wechselnde Gerichte ergänzt wird. Diese stehen auf der Tafel am Eingang und in Handschrift mit auf der Karte.
Das Angebot umfasst Pizza, Pasta, Salate und natürlich auch Focaccia, alles in verschiedenen Ausführungen und zu sehr fairen Preisen.
Dazu gibt es heiße und kalte Getränke.

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Pizza Parma

Wir entschieden uns für eine Pizza Fungi und eine Pizza Parma. Beide kamen nach kurzer Wartezeit.
Der Pizzateig war sehr lecker. Normaler Weise esse ich den trockenen Rand immer nicht mit, aber hier schmeckte er mir wirklich gut und war außen knusprig und innen nicht zu trocken.
Die Beläge waren perfekt und gut aufeinander abgestimmt. Die Pizza Fungi kam mit Joghurt als Soße, was perfekt zum den Pilzen, Röstzwiebeln und dem Rucola passte. Der Oldie but Goldie Parma machte meinen Mann satt und glücklich, ihm schmeckte es genauso gut wie mir.

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Pizza Fungi

Das Publikum war bei unserem Besuch recht bunt gemischt und bestand überwiegend aus Leuten, die in der näheren Umgebung arbeiten, wodurch sich auch die Öffnungszeiten erklären.

Nach dem Essen haben wir uns noch ein bisschen mit der Inhaberin unterhalten, die den Laden mit Herz und Hand betreibt.

Uns hat es im La Focaccia sehr gut gefallen. Leckere Pizza, schneller und sehr freundlicher Service und ein nettes Plätzchen im Freien – wir können einen Besuch dort wirklich empfehlen!

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P.S.: Auch ein schnell zu erreichender Ort, wenn man im Park am Gleisdreieck unterwegs ist, in 5 Minuten ist man zu Fuß da!

FAKTEN
La Focaccia
Lützowstr. 19
10785 Berlin
Tel:: 030 26393945

Happy Birthday – 1 Jahr FoodieMeetUp Berlin

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Vor etwas über einem Jahr begab ich mich in ein Kochstudio in Mitte und war ganz schön gespannt. Zwei Foodbloggerinnen, Sandra von Frau Bunt kocht und Anne von Chèvre Culinaire, die ich beim Foodblogday kennen gelernt hatte, luden zum 1. FoodieMeetUp, einer Veranstaltung für die Foodblogger in Berlin.
Dank perfekter Beschilderung fand ich mich im Hinterhofwirrwarr schnell zurecht und eh ich mich versah, stand ich mit einem Namensschild versehen und einem Glas kühlen Getränks inmitten vieler anderer Menschen, die alle irgendwie über Essen bloggen. Dazu nicht minder nette Sponsoren, unglaublich leckeres Essen und viele tolle Gespräche. Am Ende des Abends fühlte ich mich nicht nur durch das liebevoll bepackte Goodiebag reichlich beschenkt.

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Beim 2. FoodieMeetUp ging es um belegte Brote, aber nicht um irgendwelche, sondern um die dänischen Smørrebrøds, die nach Herzenslust belegt, gestylt und fotografiert und am Ende natürlich auch gegessen werden sollten. Leider war ich an diesem Tag nicht in Berlin, kann mich aber noch gut daran erinnern, wie mich die ganzen Brotkunstwerke auf einmal auf Instagram und Facebook hungrig gemacht haben.

Das 3. FoodieMeetUp fand im Cooks Connection statt, diesmal trafen wir uns nicht nur zum Vergnügen, sondern auch für einen guten Zweck. Für die Tafel Berlin e.V. buken wir unzählige Kekse, deren Teig Mareike von der Biskuitwerkstatt schon perfekt vorbereitet hatte und befüllten diverse Einmachgläser mit Backmischungen, ganz getreu dem Motto des Abends „Glück im Glas“, denn die schönen Dingen wurden auf dem Weihnachtsmarkt Spandau zu Gunsten der Tafel Berlin verkauft, da machte das Backen gleich noch mehr Spaß. Natürlich kamen aber trotzdem weder die Gespräche mit den anderen Bloggern noch das leibliche Wohl zu kurz, denn auch hier wurden wir liebevoll umsorgt.

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Ebenfalls für einen guten Zweck trafen wir uns zum 4. FoodieMeetUp in Kreuzberg, denn ganz viele Früchte, die von der Fruitlogistica übrig geblieben waren, wollten für Kimba von der Berliner Tafel e.V. eingekocht werden. Durch den Verein sollen Kinder mehr über Kochen und gesunde Ernährung erfahren und mit Genuss essen.  Aber was wäre so ein Treffen ohne ein unglaublich leckeres Buffet? Und damit war es nicht genug, denn neben kleinen Workshops zu verschiedenen Themen gab es auch eine Tombola, deren Erlös ebenfalls Kimba zu Gute kam. Mediale Unterstützung gab es durch Gerlinde Jänicke, die genauso wie die versammelten Foodies fleißig mit schnippelte und einkochte.

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Beim 5. FoodieMeetUp, diesmal in der Moabiter Arminiusmarkthalle, drehte sich alles um Produzenten und Regionale Produkte und unter dem Motto Foodies Farmer Friends konnte man in gemütlicher Atmosphäre ins Gespräch kommen und die Sponsoren zu allem befragen, was man schon immer mal wissen wollte. Wer mochte, der konnte die Macher der Knalle Popkornditorei und ihre Produkte genauso kennen lernen wie die Biocompany, Lykka Frozen Yoghurt und noch ganz ganz viele mehr. Und alles in einer tollen Location an einem der ersten schönen Frühlingstage in Berlin, auch dies war wieder ein wirklich schöner Abend.

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Das 6. FoodieMeetUp fand im Cook for friends statt. In kleinen Gruppen kochten wir die verschiedenen Gänge des Essens und an der Bar versuchte jeder den Gewinnercocktail für die Fotochallenge zu kreieren. Und passend zu dem Motto Cook Drink Dine wurde den ganzen Abend zusammen gegessen und getrunken und durften dabei quasi am eigenen Leib das Konzept des Kochstudios erleben. Dabei gab es geschmackliche Überraschungen und besonders die Miniguglhupfe mit Fenchel und Weißer Schokolade waren sehr lecker.

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Letzten Samstag war es nun soweit, das 7. FoodieMeetUp war zugleich auch der erste Geburtstag für dieses mittlerweile große Familientreffen der Berliner Foodbloggerszene. In einem Hinterhof im Wedding, der zugleich auch das zu Hause der wunderbaren Flying Roasters ist, die sogar mich von Filterkaffee überzeugen konnten, trafen wir uns zu einem Dinner en Blanc. Sogar das Wetter spielte mit, und nach dem nachmittäglichen Regenguss klarte es auf und unter blauem Himmel wurde ordentlich gefeiert. Egal, ob am Grill oder an der zauberhaft gestalteten Geburtstagstafel, unzählige Foodies hatten ihren Spaß. Trotzdem kam der gute Zweck nicht zu kurz, denn alle Erlöse aus der Tombola gingen an die Berliner Tafel e.V.

Und auch an diesem Abend ging ich dankbar und glücklich nach Hause und freue mich, dass sich Sandra und Anne kennen gelernt haben und ihre Synergie zu dieser tollen Aneinanderreihung von Foodbloggerevents geführt hat.

Daher bleibt mir jetzt nichts anderes mehr übrig, als mich ganz herzlich bei den beiden zu bedanken, für ihre Energie, ihre Kreativität und all die schönen kleinen Reisen, auf die sie uns mitgenommen haben. Und natürlich auch ein großes Dankeschön an die helfenden Hände, die immer ganz fleißig mithelfen und die Sponsoren, denn alle zusammen sorgen unvergessliche schöne Treffen und machen das besondere der FoodieMeetUps Berlin aus.

Happy Birthday meine Lieben, ihr seid klasse und ich kann nicht anders, als mich jetzt schon auf das nächste FoodieMeetUp zu freuen

 

Miss Violet’s Supperclub

Vor kurzem hatte ich Glück und war an einem wunderschönen Sommerabend zu Gast bei Miss Violet’s Supperclub im Kaminzimmer des Hotel Adlon Kempinski in Berlin.

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Getreu dem Motto „Ein Abend mit kulinarischen Köstlichkeiten aus Persien und Middle East“ wurden wir von der Gastgeberin Violet Kiani bekocht und dazu vom Chefsommelier des Adlon, Shahab Jalali, mit passendem Wein versorgt.

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Das Kaminzimmer passte perfekt zum Supperclub, vom kleinen Balkon hatte man einen ungestörten der Blick auf das Brandenburger Tor im Sonnenuntergang, im Inneren waren die Tische angenehm schlicht eingedeckt, an denen das interessant durchmischte Publikum nach dem Empfangsdrink Platz nahm.

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Das Essen war einfach wunderbar. Zum Beginn gab es Fladenbrot und Pita-Chips mit verschiedenen Dipps und mit dem herrlichen Humus eroberte Miss Violet meine Geschmacksnerven  im Sturm.

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Darauf folgten zarte Auberginen, orientalisch interessant gewürzte Chicken Wings von beträchtlicher Größe, Lamm Köfte, die sogar mir als eher nicht Lammesserin geschmeckt haben sowie knackig-frischer Fattoush Salat.

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Mein persönliches Highlight des Abends war der vierte Gang, der auf den Punkt gebratene, saftige und mit Granatapfel-Sirup glasierte Lachs mit persischem Sabzi Polo, verboten gut.

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Den süßen Abschluss bildete ein Fruchtcarpaccio, das mit Bastani-Eis mit Pistazien und Rosenwasser serviert wurde, eine geschmacklich gelungene Kombination aus süß und fruchtig-säuerlich.

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Wir tranken dazu einen empfohlenen portugiesischen Weißwein, der dank seines kräftigen Eigengeschmacks dem Essen in nichts nachstand und wirklich sehr gut dazu passte.

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Ich hatte einen wunderbaren Abend bei Miss Violet’s Supperclub und freue mich schon jetzt auf das nächste Mal. Weitere Termine findet man auf ihrem Blog, man sollte sich aber schnell anmelden, da die Plätze begrenzt sind.

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