Salumi – European Authentic Pleasure!

Unter dem Titel „European Authentic Pleasure“ , was übersetzt so viel bedeutet wie „authentisch italienischer Genuss“ läuft derzeit eine Kampagne, mit der Salumi Made in Italy auch in Deutschland bekannter gemacht werden sollen.

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©Autentico Piacere Europeo

Salumeria ist italienisch für Wurstwaren und alle in der Kampagne vorgestellten Produkte tragen die Gütesiegel DOP und IGP. Durch verschiedene Veranstaltungsreihen können wir, also die Verbraucher, mehr über die italienischen Wurstwaren erfahren, für die Deutschland der wichtigste Exportmarkt ist.

Die Leiter des Projektes sind das Konsortium Cacciatore Italiano DOP, das Konsortium Mortadella Bologna IG sowie das Konsortium Zampone und Cotechino Modena IGP. Seit 1985 versucht das Istituto Valorizzazione Salumi Italiani Kurz IVSI) daran, die Produkte der typisch italienischen Salumi bekannt zu machen.

Masterclass

©Autentico Piacere Europeo

Im Augenblick finden Masterclasses zu den Salumi in Schulen für das Hotel- und Gaststättengewerbe statt. Am dem 5. April wird es Aktionen in verschiedenen Einkaufszentren in Düsseldorf, Hamburg und Berlin geben, also haltet die Augen offen, denn dort kann man auch eine Reise nach Italien gewinnen!

Mehr Infos findet man auf der Website zu der Kampagne und auf den üblichen Social Media Kanälen.

Buon Appetito!

So war es im House of Thomas Henry

Ort des Geschehens: Das Warenhaus Jandorf, ein fast schon mystischer Sehnsuchtsort in Berlin Mitte. Dazu die Aussicht auf ein Abend ganz im Glanz und Glamour der goldenen Zeit der 20er Jahre, begleitet durch Cocktails und Longdrinks kreiert von diversen High Class Bars aus Europa, ein perfekter Freitag Abend in Berlin bei sommerlichen Temperaturen

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Was ein bisschen wie ein Traum klingt, wurde letzte Woche im House of Thomas Henry wahr, das für zwei Tage die Herrschaft in dem alten Kaufhaus übernahm und die Besucher zu begeistern wusste.

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Allein schon die Kulisse war einen Besuch wert, die liebevoll dekorierten Bars inmitten der rauhen Betonwüste des teilsanierten Gebäudes luden zu immer neuen Entdeckungen ein. An jeder Bar erwarteten zwei eigens für die Veranstaltung geschaffene Drinks die durstigen Gäste.

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Meine Begleitung und ich probierten uns durch jeweils drei der Cocktails und waren schwer begeistert. An ersten Stelle kam bei uns das Rotkehlchen aus Münster, die mit ihren Kreationen mit Lillet und Thomas Henry für besondere Genußmomente sorgte, was schon optisch bei der Zubereitung der Getränke begann und erst mit dem letzten Schluck endete.

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Im ersten Stock gab es feines Fast Food von den Jungs von Chicago Williams BBQ und auf bequemen Ledersofas konnte man den Abend entspannt geniessen, während Burlesque Tänzerinnen, Friedrich Liechtenstein und eine Jägermeister Big Band wechselnde Unterhaltung boten. Dazu konnten sich die Herren gepflegt den Bart rasieren lassen, wurden kleine hochprozentige Eis am Stiel im Zusammenarbeit mit Schleckdruff (mega gut!) gereicht und feine Accessoires aus den wilden 20er Jahren konnten käuflich erworben werden.

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Eine rundum gelungene Veranstaltung, vom stilechten Einlass über die gepflegten Drinks bis hin zum ganz besonderen Ambiente. Leider haben wir es vor lauter Staunen und Genießen gar nicht zu einem der angebotenen Workshops geschafft, aber ich bin mir sicher, dass auch diese sich perfekt eingepasst haben.

 

Ein großes Danke an Thomas Henry für die kleine Zeitreise und den wunderbaren Abend!

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Event-Tipp: House of Thomas Henry

Läßt Euch Thomas Henry auch irgendwie automatisch an sommerlichen Gin Tonic und leckeren Moscow Mule denken? Sind Cocktails für Euch auch eine wunderbare genussreiche Erfahrung?

Dann habe ich da genau den richtigen Event-Tipp für Euch:

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©Thomas Henry

Nächste Woche öffnet für zwei Tage das House of Thomas Henry im Kaufhaus Jandorf seine Pforten für den Bar Market.

Was ist das denn?

Es wird Drink- und Cocktailkreationen von 20 führenden europäischen Bars zu probieren geben, dazu Burlesque-Tänzerinnen, Barzubehör, einen Barber Shop und viele mehr in einem Kaufhaus der Barkultur, in dem mehr als 40 Bartender dafür sorgen, dass niemand auf dem Trockenen stehen muss. Und damit keiner hungrig nach Hause gehen muss gibt sorgt Chicago Williams BBQ mit feinem Grillgut für das leibliche Wohl der Besucher

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©Thomas Henry

Wann genau?

Am 18.05.2017 richtet sich die Veranstaltung von 13-21 Uhr mit diversen Workshops an Barprofessionals und –experten. Eine genaue Übersicht über die Workshops wie z.B. Foodparing oder Barrel Aging  findet man auf der Homepage des Events. Bei der Henry’s House Competition treten die Bars mit ihren Cocktailkreationen gegeneinander an.

Am 19.05.2017 wird es dann von 16-24 Uhr interessant für jeden, der gute Drinks liebt und schätzt. Die Timetable für Schulungen und Tastings (Gin! Rum! Tequila!) findet man auf der Eventhomepage. Abends sorgt DJ Senay für housige Beats und wer mag, der kann es sich auch noch ab 24 Uhr bei der Aftershow-Party im Bricks gut gehen lassen.

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©Thomas Henry

Wo muss ich hin?

Kaufhaus der Barkultur im Kaufhaus Jandorf, Brunnenstraße 19-21 in 10119 Berlin Mitte

Tickets gibt es im Vorverkauf für 15 Euro unter https://www.houseofthomashenry.de/ oder an der Abendkasse für 20 Euro. Diese beinhalten u.a. Coins für 3 Getränke.

Mit einem Teil der Einnahmen wird Gastronomie gegen Rassismus e.V. unterstützt.

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©Thomas Henry

Das Sticks ’n Sushi in Tiergarten

Wenn man Bilder von leckerem Essen im Internet bei einer anderen Foodbloggerin sieht, dann gibt es eigentlich nur noch eine einzige Möglichkeit, den Appetit auf genau das, was man gesehen hat, zufrieden zu stellen – auf in das Restaurant!
So erging es mir mit dem Sticks ’n Sushi – schon länger bin ich regelmäßig an den Hinweisen im Schaufenster des Erdgeschosses des ehemaligen Tagesspiegelgebäudes in der Potsdamer Straße vorbeigekommen, aber die Eröffnung habe ich trotzdem verpasst, denn auf einmal las ich online etwas über das Restaurant und dachte mir, super, nun aber hin!

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An einem leider recht nassen Frühlingsnachmittag war es soweit, meine immer für leckeren rohen Fisch zu begeisternde Begleitung und ich betraten das Restaurant und wurden sofort durch einen sehr freundlichen Kellner in Empfang genommen und an einen Tisch mit Einblick in die offene Küche in der Nähe der Treppe ins obere Stockwerk platziert. Das ganze Restaurant ist offen und luftig gestaltet, mit klaren Linien und Formen. Wer jetzt helles Scandi Design erwartet (die Inhaber haben noch ein paar dieser Restaurants in Kopenhagen und London), der wird enttäuscht, hier setzen dunkelgraugrüne mit Kunstleder überzogene Tische und Stühle die Akzente, ebenso wie gelbliches unaufdringliches Licht. Zwischen einigen Tischen sind Bereiche mit helleren Leselampen. Dazu Betonwände und schon war ich ein kleines bisschen verliebt.

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Die Speise- und Getränkekarten lagen schon für uns bereit und während wir auswählten, wurden uns warme kleine weiße Frottee-Waschlappen, die angenehm frisch nach Zitronengras dufteten, mit dazu passenden Holzablagen gereicht. Die Stäbchen liegen auf kleinen Steinen, dazu Gläser von Jesper Jensen und hausgemachte Limonaden und Säfte aus Dänemark auf der Karte. Für 2 Euro gibt es pro Person so viel gefiltertes Leitungswasser in einer ebenfalls ansehnlichen Karaffe, wie man möchte.

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Die Karte ist spannend. Neben diversen Sushi Sachen gibt es ebenfalls Salate, vegane Optionen, Yakitori Sticks und Desserts. Nach dem ersten Blick war für uns klar, dass wir Platz für Nachtisch lassen müssen. Daher bestellte jeder ein bisschen was aus der Sushi Karte und so landeten eine Little Mess, Shake Tataki , Nigiri und einige Rolls auf unserem Tisch. Alles war wirklich appetitlich angerichtet und schmeckte einfach wunderbar. Egal ob Lachs, Thunfisch oder Garnele, alles war sehr lecker.

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Während man isst lohnt es sich, einen Blick in die offene Küche zu werfen, wo alles blitzeblank und sehr organisiert wirkt.
Zum Nachtisch gab es bei uns den giftgrünen süß bitteren Matcha Cake, eine verboten gute Liquorice Creme brulee sowie die sehr sättigenden Dark Chocolate Kugeln. Die Desserts sind zwar alle klein, dafür aber wirklich gut und lohnen sich zum feinen Abschluss eines leckeren Essens.

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Der Service ist super freundlich, steht einem hilfreich mit Rat und Tat zur Seite und hatte zumindest bei uns das perfekte Timing.

Die Toiletten im ersten Stock sind auch auf jeden Fall einen Besuch wert: Klassisch schlichtes Design und eine interessante Seife mit Kohle plus passender Erklärung.

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Bei unserem Besuch am Nachmittag herrschte eine sehr entspannte Atmosphäre, etwa 1/3 aller Tische waren besetzt und ebenso wie wir schienen sich viele ein bisschen durchzuprobieren. Dabei hielten sich Einheimische und Touristen die Waage.

Anders, als viele andere Läden auf der Potsdamer Straße, ist das hier kein billiges Schnellrestaurant und das merkt man auch im Preis, aber meine Begleitung und ich fanden es für das gebotenen absolut angemessen.

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Fazit

Das Sticks ’n Sushi ist definitiv eine Bereicherung für den Kiez und hat gar nichts mit den Sushi Läden gemein, in denen eine lieblos gerollte Maki mit undefinierbarem Inhalt befüllt und an fast alles essende Touristen verkauft werden.
Hier essen alle Sinne mit und wir freuen uns eigentlich schon jetzt auf den nächsten Besuch.

Und eine feine Kleinigkeit erwartet den Gast am Ende, kurz, bevor man auf die lärmende Straße zurückgekehrt ist: Eine Kostproben von feinem Lakritz aus Dänemark, und wem es gar zu gut schmeckt, der kann eben dieses direkt noch käuflich erwerben. Ich sage nur Lakrids aus Bornholm!

Wer es also ebenso wie ich beim Sushi essen gerne nett und lecker haben möchte, dem sei ein Besuch im Sticks ’n Sushi wärmstens ans Herz gelegt.

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Fakten

Sticks ’n Sushi
Potsdamer Str. 85
10785 Berlin
+49 30 261 036 56
Öffnungszeiten: Sonntag – Mittwoch 10-23 Uhr, Donnerstag bis Samstag 12-23 Uhr
http://www.sticksnsushi.berlin/

Stadt Land Food und Wir haben es satt!

Dieses Wochenende ist in Berlin rund ums Essen und alles, was damit zusammenhängt, eine ganze Menge los. Eine, wie ich finde, besonders schöne und wichtige Veranstaltung findet dabei in Kreuzberg rund um die Markthalle Neun und die Emmauskirche statt.

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Unter dem Motto Stadt Land Food gibt es nicht nur der Kongress „Wir haben es satt!“, sondern auch unglaublich viel über Lebensmittel und das Thema Essen zu entdecken, zu erleben und anzusehen. An vier Tagen, noch bis zum 3.10.2016, können Kunden und Konsumenten sich über bäuerliche Landwirtschaft und handwerkliche Lebensmittelerzeugung informieren und in zahlreichen Werkstätten und Workshops auch direkt selber ausprobieren, wie es geht.
Dazu gibt es in etwa 24 Restaurants in Berlin das so genannte Stadt Land Food Menü, bei dem es darum geht, den Acker um Berlin zu schmecken.

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Ebenfalls viel zu essen und zu erleben gibt es auf dem Stadt Land Food Markt mit seinen 130 Ständen, auf dem man etwas für jeden Geschmack finden kann. Vom Gemüsehändler über  Streetfood und Naschmarkt bis hin zur gläsernen Wurstproduktion, die dank Kopfhörern und Moderation zum interaktiven Erlebnis wird, ist alles dabei.
Auch für die kleinen Besucher kommt dank eines breiten Programm keine Langeweile aufkommt.
Am Abend wird in den Stadt Land Food Salon geladen, in dem Referentinnen bei Inspirational Talks Impulse geben und ihr Wissen teilen.

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Heute früh fand die gemeinsame Pressekonferenz des Festivals und des Kongresses statt.
Bei der ganzen Veranstaltung geht es um viel mehr als nur das bloße satt werden durch Essen. Auf der Pressekonferenz rief Sabine Toepfer-Kataw, Staatssekretärin für Verbraucherschutz, alle Berliner dazu auf: „Denkt über Euer Essen nach!“ und erklärte, das Berlin das Festival unter anderem unterstütze, weil sie die Konsumenten und Verbraucher dazu anregen möchten, sich wieder mehr Gedanken über ihre Kaufentscheidung an der Supermarktkasse zu machen. Gutes Essen soll in der Stadt wieder eine Selbstverständlichkeit werden und dabei gilt, weniger ist mehr und es muss gar nicht teuer sein.

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Nikolaus Driessen von der Martkhalle Neun und Mitveranstalter ergänzte, dass die Veranstaltung für gute Lebensmittel und gute Landwirtschaft für alle stehe und sie dies mit Absicht Mitten in der Stadt passiere.
Auf dem Kongress „Wir haben es satt!“ geht es um eine Agrarwende für alle Menschen und das Essen der Zukunft, an dem 45 Organisationen mitbeteiligt sind. Jochen Fritz, der Leiter der Kampagne „Meine Landwirtschaft und Organisator, berichtete vom leisen Höfesterben in Deutschland und wie Politik und Gesellschaft die Bauern dabei alleine lassen. Er fordert, dass es gemeinsam mit den Bauern wieder zu einer bäuerlichen ökologischen Landwirtschaft kommen muss.

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Einen kurzen Bericht zur Entstehung und dem Verlauf der derzeitigen Milchpreiskrise und deren Auswirkungen auf Deutschland und Teile der weiteren Welt gab es von Johanna Böse-Hartje ein, die selber Bioland-Milchbäuerin und Mitglied im Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ist. Sie wünscht sich Rahmenbedingungen für das Krisenmanagement und hofft, dass die Gesellschaft mit den Weg der fairen Landwirtschaft geht.
Besonders interessant waren die Ausführungen von Denis Mpagaze, der Journalist und MISEROR-Partner ist, und einen Einblick in die Landwirtschaft in Tansania und die dortigen Schwierigkeiten und Herausforderungen gab. Erschreckend, wie dort staatlich geförderte Großbetriebe und ausländische Investoren das landwirtschaftliche Gleichgewicht des Landes zerstören und das Land aus der Selbständigkeit in eine Abhängigkeit in die Abhängigkeit von Großunternehmen gelenkt wird. Natürlich auf Kosten der dort lebenden Menschen.

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Wer in den nächsten Tagen noch nichts Besonderes vor hat oder noch ein bisschen Freizeit erübrigen kann, dem sein ein Besuch der Stadt Land Food wärmstens empfohlen. Hier geht es nicht darum, dem neuesten Food Trend hinterher zu laufen, sondern um bewusstes Essen, eine nachhaltige Erzeugung und darum, als Verbraucher endlich wieder in Kontakt mit Lebensmittel und deren Erzeugung außerhalb von Discountern und Plastikverpackung zu kommen.

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Mehr Infos findet ihr unter
www.stadtlandfood.com
www.facebook.com/events/stadtlandfoodfestival/

Und das bisschen Regen da draußen ist egal, in der Markthalle und an den meisten Ständen kann man trocken stehen und genießen!

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FAKTEN:
Stadt Land Food und Wir haben es satt!
Rund um die Martkhalle Neun und die Emmauskirche
10997 Berlin Kreuzberg
Eintritt kostenlos (wer mag, der kann ein Spende abgeben und bekommt dafür ein lila Unterstützerband fürs Handgelenk)
Kongress, Markt, Street Food, Naschmarkt, gläserne Werkstätten, Workshops, Vorträge und vieles mehr

 

Grand Opening Stone Brewing World Bistro & Gardens

Craft Bier boomt, schon etwas länger in den USA und mittlerweile auch in Deutschland und ganz besonders in Berlin. Passen dazu hat Stone Brewing gestern in Berlin das Grand Opening seiner Brauerei im Marienpark auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerkareales Mariendorf gefeiert.

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Stone Brew hat seinen Hauptsitz in San Diego und produziert seit Ende 2015 in Berlin verschiedene Craft Biere für den Deutschen und europäischen Markt. Gestartet wurde mit einer 10 Hektoliter Anlage und mittlerweile ist auch das Hauptbrauhaus mit einer Produktion von 100 Hektolitern in Betrieb, so dass bei voller Auslastung bis zu 150.000 Hektoliter Bier im Jahr produziert werden können.

Neben der Brauerei umfasst das Gelände auch ein Bistro, einen etwa 5.000 qm großen Garten sowie einen Laden für Bier- und Merchandiseverkauf.

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Gestern luden dann Gründe und Inhaber Greg Koch und Steve Wagner sowie ihr Braumeister Thomas Tyrell zur großen Eröffnung der Anlage. Neben sehr interessanten Führungen durch die Brauerei, gab es leckeres Essen aus der komplexeigenen Küche sowie über unzählige frisch gezapfte Biersorten für die Gäste.

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Wir hatten Glück und wurden nicht nur von Greg Koch persönlich begrüßt, sondern auch vom Braumeister Tyrell selber durch die heiligen Bierhallen geführt, der uns bei dem Gang durch das beeindruckende Brauhaus und die eigenen Abfüllanlagen in die Prinzipien des Stone Bieres einführte.

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Im Augenblick werden in Berlin fünf verschiedene Biersorten gebraut, dazu gehören das Stone IPA, Stone Ruination Double IPA (heißt so, weil es man nach längerem Gebrauch kein anderes Bier mehr trinken möchte und es einem andere Biersorten „ruiniert“), Stone Cali-Belgique IPA, Stone Go To IPA (gibt es nicht in allen Ländern) sowie das Arrogant Bastard Ale, das ganz harmlos daher kommt und dann mit feiner Bitterkeit erfrischt und definitiv zu meinen gestrigen Favourites zählte.

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Die ganze Anlage und besonders der Garten sowie die Gasthalle sind wirklich beeindrucken und können mit ihrem Design begeistern. Und dank der standardmäßig über  50 frisch gezapften Biere an der Hauptbar kommt hier sicherlich jeder Bierliebhaber auf seine Kosten. Darüber hinaus gibt es aber auch Wein, Softdrinks und Kaffeespezialitäten im Angebot.

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Wir haben uns durch so viele Biere probiert, das ich gar nicht mehr genau sagen kann, was jetzt wirklich am besten geschmeckt hat. Da muss sich einfach jeder selber versuchen und schauen, was ganz individuell am besten mundet. Gut fanden wir auf jeden Fall das Stone Vanilla Porter sowie das Stone Citrusy Wit, aber auch das Stone Coffee Milk Stout und das Stone Imperial Russian Stout waren fein.

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Es war eine interessante Erfahrung bei dieser Veranstaltung zu Gast sein und alles kennen lernen dürfen. Mit Sicherheit war das zwar unser erster Besuch bei Stone Brew, er wird aber nicht unserer letzter gewesen sein und wir können den Weg in den Westberliner Süden jedem Biertrinker wärmstens empfehlen!

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FAKTEN
Stone Brewing World Bistro & Gardens
Im Marienpark 23
12107 Berlin Mariendorf
030/76809315
http://stonebrewing.eu

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BRLO Baustellenbiergarten und Browhouse

Herrlicher Spätsommer in Berlin und dazu ein erfrischendes kühles Bier – einer der Orte, an dem man dies genießen kann ist der der Baustellenbiergarten des BRLO Browhouse direkt an der U-Bahn Gleisdreieck und dem gleichnamigen angrenzenden Park.

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Helles meets Pale Ale

Am Wochenende waren wir als quasi Nachbarn zum Anwohnerfest eingeladen und durften dabei auch einen Blick auf die Baustelle für die mobile Brauerei werfen, die neben dem Biergarten aus Überseecontainern entsteht.

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Baustellenbiergarten

Es war sehr spannend, das making of des Browhouse so direkt aus der Nähe bestaunen zu dürfen, so viele Leitungen, so große Tanks und ganz nebenbei haben wir bei der Führung durch Katharina auch noch gelernt, was alles sonst noch so Platz in den Containern haben wird und wie lange das ganze Biermachen überhaupt so dauert.

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Das wird mal der Gastraum mit Galerie

Nun sind wir noch gespannter auf der fertige Ergebnis: Sobald eröffnet wird, gibt es im Innenraum mit Blick auf die Brauerei 130 Plätze für Gäste auf zwei Ebenen und neben kühlem Bier wird es auch ein gastronomisches Angebot (Schwerpunkt Barbecue mit viel Gemüse)  geben. Alles wird gut isoliert und im Winter auch beheizt werden.

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Aktuell ist mein Highlight definitiv das angenehm bittere Pale Ale, aber auch die anderen Sorten sind definitiv trinkbar. Später wird das eigene Angebot auch um Sorten befreundeter Brauereien erweitert werden.

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Biertanks

So alles klappt, soll demnächst eröffnet werden, wir freuen uns schon und drücken die Daumen, das auf den letzten Metern alles glatt geht!

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Frisch gezapft schmeckt es einfach am Besten

FAKTEN
BRLO Browhouse und Biergarten
Schöneberger Str. 16
10963 Berlin
http://www.brlo-brwhouse.de/