Spaghetti mit Gorgonzolasauce

Am liebsten sind mir schnelle, einfache und dennoch sehr leckere Rezepte. Dazu zählen für mich Spaghetti mit Gorgonzolasauce, die das Herz jedes cremige Käsesauce-Liebhabers höher schlagen lassen.

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Zutaten (für 3-4 Portionen)

1 Packung Spaghetti
40 g Butter
240 g Mascarpone
300 ml Milch
120 ml Weißwein
200 g Gorgonzola
400 g Tiefkühlerbsen
1 Bund Frühlingszwiebeln
Salz & Pfeffer

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Zubereitung

  1. Spaghetti in kochendem Wasser al dente kochen (meistens so 8-10 Minuten, je nach Marke) und ggf. warm stellen.
  2. Währenddessen geputzte Frühlingszwiebeln und Gorgonzola klein schneiden.
  3. Butter in einer Pfanne erhitzen und Frühlingszwiebeln glasig dünsten.
  4. Tiefgekühlte Erbsen dazu geben und weiter dünsten.
  5. Mit Milch und Wein angießen und kurz aufkochen lassen.
  6. Dann bei mittlerer Temperatur Gorgonzola und Mascarpone dazugeben und alles zusammen köcheln lassen, bis der Käse zu Sauce geschmolzen ist.
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und Spaghetti mit der Sauce auf Tellern anrichten.

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Variationen

Natürlich kann man auch andere Nudeln nehmen, Rigatoni und Spirelli machen sich prima.
Für wen es unbedingt Fleisch dazu sein muss, der dünstet einfach vorweg Hähnchenbrust in der Butter, nimmt sie raus, bereitet die Sauce zu und gibt sie am Ende wieder dazu.

GUTEN APPETIT!

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Sauerkrauttopf aus dem Slowcooker

Ich esse schrecklich gerne Bigos und wollte gerne etwas Ähnliches im Slowcooker zubereiten. Leider fand ich beim Einkaufen aber nicht alle Zutaten, daher habe ich ein bisschen improvisiert. Herausgekommen ist ein Sauerkrauttopf aus dem Slowcooker, der nicht nur kinderleicht aus nur vier Zutaten zubereitet ist, sondern auch noch von meinem Mann das Prädikat „sehr lecker“ bekommen hat.

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Zutaten für den 3,5 l Slowcooker

1 kg mildes Wein-Sauerkraut
6 Spreewälder Knacker (Mettenden sind genauso gut)
500 ml milde Brühe (nicht zu salzig, da die Wurst noch ordentlich Salz mitbringt)
1 TL Kümmel

Zubereitung:

  1. Die Knacker/Mettenden in ca 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
  2. Das Sauerkraut in den Slowcooker geben, Brühe, Kümmel und die Knacker/Mettendenscheiben dazugeben, alles gut miteinander mischen.
  3. Alles für 4 Stunden auf High kochen lassen, wer mag, der kann gelegentlich umrühren. Es ist fertig, wenn das Sauerkraut schön weich und die Wurst gut ausgekocht ist.

Als Beilage hatten wir Kartoffelpüree, Salzkartoffeln sollten aber auch sehr gut passen.

Eine Variationsmöglichkeit wäre auch, nicht nur Würste, sondern auch etwas Schweinbauch oder Kassler mitzukochen.

Ich fand das Essen ideal, wenn es in der Vorbereitung mal schnell gehen muss. Einfach alles in den Slowcooker und der treue Gefährte macht dann die ganz Arbeit.

Lasst es Euch schmecken und guten Appetit!

Frühlingssalat mit Spargel

Juhu, es gibt ihn endlich wieder, in den Läden findet man den ersten Beelitzer Spargel, ein Fest für alle Liebhaber in Berlin und auch für unseren heimischen Speiseplan. Egal ob gedünstet, gekocht oder gebraten, bei uns kommen die Spargelstangen in vielen Varianten auf den Tisch.

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Heute gab es einen Frühlingssalat mit gebratenem Spargel, sehr lecker und dabei schnell zubereitet:

Zutaten

Für zwei große Portionen braucht man:

500 g Spargel (weiß oder grün, je nach eigener Vorliebe oder Angebot), geschält und in ca. 3 cm lange Stück geschnitten
1 Packung Feldsalat
1 Packung Cocktailtomaten
1 Packung Mini Mozzarella
1-2 gekochte Eier (je nach Appetitgröße)
Hähnchenbruststreifen
Olivenöl zum Anbraten
Salz, Pfeffer und Lieblingsgewürze zum Abschmecken
etwas gehobelten Parmesan
Dressing nach Geschmack

Zubereitung

  1. Spargel waschen, schälen, schneiden und dann ca. 10 min anbraten, ich brate ihn immer, bis er leicht angebraten bräunlich ist
  2. Hähnchenbruststreifen anbraten

In der Zwischenzeit:

  1. In der Zwischenzeit den Feldsalat waschen und auf tiefen Teller auslegen
  2. 4-5 Cocktailtomaten und jeweils die Hälfte der Minimozzarella darauf verteilen
  3. halbierte Eier ebenfalls darauf verteilen
  4. den angebratenen Spargel und die Hähnchenbruststreifen darauf geben und den Parmesan darüber geben
  5. mit Dressing nach Geschmack verfeinern und dann schmecken lassen.

Als vegetarische Variante kann man den Salat auch super mit gebratenem Räuchertofu zubereiten, ebenfalls sehr lecker.
Ich muss zugeben, ich mag am liebsten Dressing Sylter Art dazu, wogegen mein Mann ihn auch gerne mit einfacher Olivenöl-Balsamico Vinaigrette isst.
Dazu noch ein bisschen Ciabatta oder Baguette und fertig ist ein köstlicher Frühlingssalat.

GUTEN APPETIT!

Und, wie esst Ihr Euren Spargel am liebsten?

Paprika Feta Topf mit Hack aus dem Slow Cooker

In Berlin wirkt das Wetter derzeit eher wie eine herbstliche Einstimmung als Start des Frühlings, perfekt für einen leckeren Eintopf aus dem Slow Cooker.
Beim Supermarkt meines Vertrauens waren rote herrliche Paprika im Angebot, eine gute Basis. Schnell noch Hack mitnehmen und dann mal zu Hause schauen, was die Vorräte noch so hergeben.

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Herausgekommen ist ein Paprika Feta Topf mit Hack und für den  4,5 l Slow Cooker braucht man

700 g Hack je nach Geschmack gemischt oder Rind
3 rote Paprika
2 Fleischtomaten
500 g Feta
2 Dosen Tomaten in Stückchen (je ca. 400 g)
1-2 Knoblauchzehen
1-2 Zwiebeln
Pfeffer
Salz
Kräuter nach Geschmack, ich nehme am liebsten Italienische.

  1. Knoblauch und Zwiebel sehr fein schneiden und dann mit dem Hack sowie Pfeffer und Salz nach Geschmack anbraten.
  2. In der Zeit Tomaten und Paprika in mittelgroße Stücke schneiden und direkt in den Slow Cooker geben. Feta in kleine Würfel schneiden und auf das Gemüse geben.
  3. Das angebratene Hack auf den Feta geben und die Tomaten in Stückchen darauf geben. Kräuter und Pfeffer und Salz nach Geschmack dazugeben (Vorsicht, nicht den Salzgehalt des Fetas vergessen).
  4. Dann alles für 3,5 bis 4 h auf High kochen lassen und vielleicht so ca. 1x pro Stunde umrühren.

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Dazu gefiel uns Langkorn Reis am besten, aber es schmeckt bestimmt auch mit Kartoffeln, die man auch schon direkt in Stücke geschnitten mitkochen könnte, dann vielleicht noch etwas Brühe dazugeben.

Als vegetarische Variante könnte man einfach Sojaschnitzel statt Hack nehmen.

Für den 3,5 l Slow Cooker würde ich bei großen Paprika einfach nur 500 g Hack nehmen, der Rest müsste trotzdem passen. Bei kleinen Paprika sollten die obigen Mengen reinpassen, da bei mir noch gut drei Finger Platz nach oben war.

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Guten Appetit und schön den Teller leer essen, damit der Frühling eine Chance hat!

Schichtkohl aus dem Slow Cooker

Bei dem letzten Foodbloggercamp besuchte ich die Kürbissuppensession von Slow Cooker Fachfrau Gabi Frankemölle und war wieder einmal schwer begeistert, was man mit langsamen kochen alles für Geschmacksexplosionen erkochen kann, was kurzerhand dazu führt, das ich mir auch einen Slow Cooker zugelegt habe, der seit dem nicht mehr aus unserem Haushalt wegzudenken ist.

Das erstaunliche, egal ob beim Kochen mit oder ohne Rezept, das kleine Wundergerät sorgt für leckeres Essen, auch, wenn man sich das manchmal beim Abschmecken noch gar nicht vorstellen kann. Nach 4 Stunden kochen auf High oder 8 Stunden auf Low war bisher noch nicht einmal etwas dabei, was nicht geschmeckt hätte – sogar mein Mann ist sehr angetan.

Vor kurzem fand nun ein kleiner Spitzkohl den Weg in meine Küche, was nun damit kochen? Schnell war klar, es wird was im Slow Cooker, warum nicht eine Schichtkohlvariante probieren? Im Gespräch mit einer Freundin brachte sie noch eine Schicht Kartoffeln mit ins Spiel und kurzerhand ging ich am Montag einkaufen und probierte meine Idee aus, die zwar nicht besonders fotogen herauskam, dafür aber umso leckerer war.

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Wer jetzt auch Lust auf so ein richtig schönes Winteressen bekommen hat, der braucht für einen 3,5 l Slow Cooker:

1 kleinen Spitzkohl
1 kg gemischtes Hack
5-6 größere Kartoffeln
1-2 Pck. Feta (je nach Packungsgröße)
1/2 l Brühe
Pfeffer
Salz
Kümmel
geriebener Cheddar

1. Das Hack pfeffern und salzen und gut durchbraten, in der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und ebenso wie den Feta in dünne Scheiben schneiden. Den Spitzkohl fein schneiden.

2. Alles im Slowcooker schichten. Zuerst eine dünne Schicht Kartoffeln auslegen, darauf Kohl verteilen und nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen. Danach eine Schicht Hack so verteilen, dass der Kohl bedeckt ist und auf dem Hack Fetascheiben verteilen. Danach wieder von vorne anfangen.

3. Bei mir passt zwei Mal die Schichtung in den Slow Cooker. Dann den Rest des Spitzkohls auf den Feta  geben, die Hackreste darauf verteilen und mit der Brühe angiessen. Zum Schluss noch den geriebenen Cheddar darauf verteilen und dann alles für knapp  4 Stunden (auf Low müssten es je nach Topf etwa 6-7 h sein) auf High köcheln lassen.

TIPP: Den Topf kann man bis fast zum oberen Rand voll machen, da alles beim Kochen noch ein bisschen zusammenfällt.

Der Schichtkohl schmeckt nicht nur sofort, sondern auch noch am nächsten Tag, dann vielleicht sogar noch ein kleines bisschen besser.

Bei uns gibt es das Ganze bald wieder, solange es noch draußen so winterlich kalt bleibt, dass zumindest hat sich mein Mann gewünscht, der sehr von dem Essen angetan war.

Viel Spaß beim Kochen und guten Appetit!

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